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Collinor IRP - Technologie
Technische Architektur
Collinor IRP Server
Technische Spezifikationen
Integration / Schnittstellen
Sicherheit
Technische Architektur
Die Architektur von Collinor IRP entspricht dem State of the Art. So besteht Collinor IRP aus einer n-Ebenen-Client/Server-Architektur und kann problemlos in die vorhandene Software-Architektur des Kunden integriert werden.
Collinor IRP ist integraler Bestandteil des Arbeitsplatzes und stellt dem Anwender alle für seine tägliche Arbeit benötigten Funktionen zur Verfügung.
Dabei ist Collinor vollständig webbasiert und die Kommunikation basiert auf http(s).
Folgende drei Collinor IRP-Clients werden unterschieden:
- Die Collinor IRP Applikations-Client. Mit diesem Client werden alle Tätigkeiten durchgeführt, die im Rahmen des PM-Prozesses anfallen.
- Die Collinor IRP Rückmeldungen. Dieser Client dient den Projektmitarbeitern dazu, die durchgeführten Tätigkeiten zu melden.
- Die Collinor IRP Administration. Dieser Client dient dazu, Collinor IRP zu administrieren und besteht aus zwei Anwendungen. Dem Collinor IRP Monitor-Client zur Administration des Applikationsservers und dem Administrations-Client zur Administration der Anwender und des Gesamtsystems.
Collinor IRP Server
Derzeit gibt es vier Typen von Servern, die auf zentralen Systemen laufen:
Der Collinor Applikationsserver:
Dieser führt die Verwaltung und Konsistenzsicherung aller Daten durch und hält häufig benötigte Daten für einen schnellen Zugriff und die Bearbeitung bereit. Dabei wird sichergestellt, dass ein paralleles Ändern eines Projektes durch unterschiedliche Anwender konsistent möglich ist. Außerdem überwacht er die aktuell laufenden Projekte. Bei Schieflagen stößt er definierte Eskalationen an.
Der Applikationsserver ist auch als 64-Bit Server verfügbar.
Der skalierte Collinor Applikationsserver:
Hierbei handelt es sich um einen skalierten Applikationsserver, der bei großen Anwendungen eingesetzt wird. Dieser Server bietet lastverteilt auf mehreren Rechner die gewohnte Funktion des Collinor-Applikationsservers.
Der Collinor IRP Web-Server:
Dieser dient dazu, die Kommunikation mit Clients im Internet (z.B. Collinor IRP Rückmeldungen) zu überwachen und zu steuern.
Der Collinor IRP Database Server:
Dieser dient dazu, die Daten konsistent in einem Relationalen Datenbankmanagementsystem, z.B. Oracle, zu speichern.
Die Abb. 1 gibt einen Überblick über die technischen Komponenten von Collinor IRP.

Abbildung 1: Softwarestruktur
Das gesamte Softwaresystem ist objektorientiert entworfen und implementiert. Die Kommunikation zwischen den einzelnen Ebenen geschieht über http(s) inkl. Verschlüsselungstechnologie, so dass Collinor vollständig webbasiert ist. Bei Bedarf kann die Kommunikation auch über das Protokoll DCOM erfolgen.
Die Collinor IRP Clients laufen auf Windows XP bis Windows 7, der Applikationsserver benötigt Windows Server 2003R2 oder 2008R2 (x64) als Betriebssystem. Das relationale Datenbank-Managementsystem kann neben den schon erwähnten Plattformen auch auf Unix, Linux und Host-Betriebssystemen laufen.
Technische Spezifikationen
| Architektur |
3-Tier Client/Server |
| Softwaretechnologie |
Java, DCom und ObjectPascal |
| Server-Hardware |
Intel Xeon, 1 CPU, 8 GB Hauptspeicher |
| Server-Betriebssystem |
Windows Server 2003R2, 2008R2 (x64) |
| Datenbank |
Oracle, Microsoft SQL, PostgreSQL, IBM DB2, Sybase... |
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| Client-Hardware |
Intel Pentium, 1 GB Hauptspeicher |
| Client-Betriebssystem |
Windows XP bis Windows 7 |
| Netzwerkprotokoll |
TCP/IP, Internet/Intranet (Einsatz über http(s), Middleware DCom) |
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| Datenaustausch: |
| Schnittstellen |
SAP, MS Excel, MS Word, MS Outlook, MS Exchange, MS Project, Exchange, Sharepoint... |
| Import-/Exportformate |
Formate: ASCII, csv, txt, xls, doc, pdf, mdb, tif, jpg, html, xml, dwh... |
| Schnittstellentechnologien |
MAPI (Client), ODBC, DCom-Interfaces, BAPI, ASCII-Dateien, SAP Netweaver, XI-Schnittstellen... |
Integration / Schnittstellen
Collinor IRP basiert auf einer offenen State of the Art Architektur und kann gemäß den Anforderungen des Kunden problemlos in dessen bestehende Softwareinfrastruktur integriert werden. Die existierenden operativen Systeme (Fibu, Kostenrechnung, ERP, etc.) werden in den Geschäftsprozessablauf von Collinor IRP abteilungs-, standort- und systemübergreifend eingebunden und können somit in Echtzeit bearbeitet und analysiert werden.
Eine Integration findet nach unterschiedlichen Ansätzen statt, deren Verwendung von der angetroffenen Systemumgebung, den Kundenwünschen sowie vom Einsatz von Collinor IRP abhängt.
Beispielhaft wird im folgenden das Zusammenspiel zwischen Collinor IRP und einem ERP-System beschrieben. Dabei handelt es sich um einen produzierenden Betrieb, in dem Collinor IRP im Umfeld der Anfragebearbeitung, der Neu- und Weiterentwicklung von Teilen bis zur Musterlieferung und Freigabe eingesetzt wird.
Partnerdaten:
Die Datenhoheit ist komponentenspezifisch verteilt. Sie liegt bei Collinor IRP für die erste Erfassung und die Änderung „zentraler“ Daten. Ein Online-Abgleich der Kunden- und Lieferantendaten mit dem ERP-System stellt die Informationskonsistenz sicher. „Periphere“ Daten, wie z.B. Lieferadressen und Umsatzzahlen, liegen in der Hoheit des ERP-Systems. Diese stehen Collinor IRP über die gleiche Online-Schnittstelle zur Verfügung.
Budgetdaten:
Das Projektbudget wird in Collinor IRP aufgestellt und verwaltet. Die Budgetstruktur wird als Stammdatei vordefiniert und durch die Vorgangs- und Ressourcenplanung mit den Planwerten gefüllt. Die Kosten für Arbeitszeiten von Ressourcen werden automatisch ermittelt und verbucht, Sachmittelkosten sind durch den Bearbeiter vorzugeben. Die Soll-Daten werden ausschließlich in Collinor IRP gespeichert. Rückmeldedaten dienen zur Projekt- und Budgetfortschreibung und werden an das Personalabrechnungssystem weitergeleitet. Die tatsächliche Belastung je Kostenträger und Kostenstelle erfolgt im führenden ERP-System und wird in Collinor gesichtet und controlled.
Bestelldaten:
Bestellanforderungen werden in Collinor IRP erstellt und per Online-Schnittstelle an das Einkaufssystem weitergeleitet. Collinor IRP verfügt mittels der Schnittstelle jederzeit über alle Informationen zur Bestellabwicklung (Bestellnummer, Plan-Eingangsdatum, Lieferdatum, Lieferschein-Nr., Rechnungsdatum, Rechnungsnummer, tatsächliche Kosten etc.).
Sicherheit
- Zugriff nur für berechtigte und authentifizierte Personen mit Benutzerkennung und Passwort.
- Collinor Client mit single Sign On (nur einmal anmelden)
- Berechtigungsrollen laut Organisationsdaten und Funktion des Mitarbeiters für alle Datenobjekte und Dialoge.
- Berechtigungsrollen laut Projektrolle des Mitarbeiters für alle Datenobjekte und Dialoge.
- Datensensitive Berechtigungsregeln für alle Datenobjekte und Dialoge, so können auch wertabhängig Teildaten eines Dialoges im Zugriff geregelt werden.
- Administrations- und Datenbankrechte nur für den Administrator
- Sicherheit durch verschlüsselte Datenübertragung zwischen Client/Server 128bit SSL- Verschlüsselung mit Zertifikat.
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